Pollen, Laub & Vogelkot Autopflege nach der Pandemie

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Nach Wochen der sozialen Isolation schleicht sich so langsam wieder Normalität in unseren Alltag. Die Zeit im Homeoffice geht zu Ende und dann heißt es jeden Tag wieder: Ab ins Büro. Mit etwas Glück springt das Auto nach wochenlangem Stillstehen sogar noch an. Wer allerdings unter einem Baum geparkt hat, wird vermutlich als erstes den Weg in die Waschanlage suchen. Wir haben uns für dich informiert wie man unsere Autos wieder sauber kriegt.

Pollen, Harze, Vogelkot: Gerade jetzt tummeln sich nicht nur Sonnenstrahlen auf den Autodächern und Motorhauben, sondern auch die Hinterlassenschaften von Mutter Natur. Sehr zum Ärger der Autobesitzer, denn der Dreck schädigt den Lack, erklärt Verena Lehnen vom ACV Automobil-Club Verkehr.
„Das liegt vor allem daran, dass die Hitze die Oberflächen weicher werden lässt und die sich ausdehnen. Beim Abkühlen ziehen sie sich dann wieder zusammen und jeder Schmutz haftet dann besonders stark da dran. Außerdem kann die UV-Strahlung der Sonne die Rückstände von Pflanzen und den Tierkot in den Lack einbrennen, sodass er im schlimmsten Fall erneuert werden muss.“
Doch wie bekommen wir diesen Dreck wieder weg? Mit einer Fahrt durch die Waschanlage lösen sich stark angetrocknete Flecken nur selten. Am wichtigsten ist es daher, den Schmutz so schnell wie möglich zu beseitigen.
„Die verschmutzten Stellen dann vorsichtig mit einem weichen Schwamm, lauwarmem Wasser und etwas pH-neutralem Shampoo einweichen lassen und dann ganz vorsichtig abwischen. Auf gar keinen Fall sollten Sie die Verschmutzungen mit scharfen Reinigern, Haushaltsschwämmen oder rauen Tüchern behandeln, dadurch wird die oberste Lackschicht angegriffen und Sie machen es eher noch schlimmer.“
Es gibt sogar Hersteller, die künstlichen Vogelkot entwickeln, um die Widerstandskraft der Fahrzeug-Lackierungen zu testen und zu optimieren.
„In der Regel reichen aber Autopflegeprodukte aus dem Fachhandel. Ansonsten können Sie die Oberfläche auch mit Hartwachs behandeln, damit die Lackierung einer künftigen Verschmutzung besser widerstehen kann und länger glänzt.“
Am besten ist es natürlich, wenn es gar nicht erst zur Verschmutzung kommt.
„…also möglichst gar nicht oder nur ganz kurz unter Bäumen parken.“

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